Es ist Ferienzeit, und auch wer nicht in Urlaub fährt, kann etwas verschnaufen: Alles läuft in diesen Tagen ein bisschen gemächlicher. Nur müssen wir uns auch erlauben, „einen Gang runterzuschalten“. Wir sind es ja gewohnt, immer in Aktion zu sein. Selbst in der Freizeit meinen wir oft, möglichst viel unternehmen zu müssen. Daher ist die Versuchung groß, die Sommerwochen zu nutzen, um allerlei Unerledigtes aufzuarbeiten, oder aus dem Urlaub so viel wie möglich an Erlebnissen „herauszuholen“. Aber zur wirklichen Erholung gehört auch, einfach mal… gar nichts zu tun: die Seele baumeln zu lassen – und ganz bei mir selbst anzukommen.
„Das Leben ist eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man bekommt", sagt Forrest Gump im gleichnamigen Film. Ein weiser Spruch. Wir wissen ja tatsächlich nie, was uns das Leben bringt. Wir können noch so gut planen – oft kommt es anders als gedacht. Manchmal sind es schöne Überraschungen, manchmal aber auch böse, die uns aus der Bahn werfen. In der Bibel heißt es: „Meine Zeit steht in deinen Händen“ (Ps 31,16). Darin steckt viel Vertrauen. Was war und ist und was kommt – Gutes wie Schweres, Frohes und Unbegreifliches: Wir sind nie allein. Egal, was kommt. Gott hält uns in seiner Hand.
Die große Hitze belastet Viele: Wir sind langsamer, erschöpfter und auch gereizter als sonst. An der Temperatur können wir nichts ändern. Aber wir können versuchen, mehr auf uns zu achten und auf das, was wir brauchen: Etwas weniger tun und Ruhepausen einlegen, um uns körperlich zu erholen und innerlich wieder gelassener zu werden. Dazu kann man durchaus auch eine Kirche betreten: Hier ist es in der Regel kühler und meistens auch angenehm still; es herrscht eine besondere Atmosphäre, die zum Abschalten und zur Besinnung, zum Kräftesammeln und Auftanken einlädt – und vielleicht auch zu einem kurzen Zwiegespräch mit Gott.
Unser Kopf ist gedanklich ständig am Arbeiten – nur sind es meist keine schönen Dinge, die uns innerlich umtreiben: Ängste, Sorgen, Verletzungen und Ärger beschäftigen uns mehr, als sie es wert sind. Unser Gehirn ist leider so gestrickt, dass es Bedrohlichem mehr Beachtung schenkt als guten Erlebnissen, und negative Emotionen wirken in uns besonders intensiv. Wir können uns allerdings selbst ein bisschen austricksen, indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge im Leben richten und gute Gedanken und Gefühle bewusst stärken. Ein Kinderbuch motiviert dazu mit einem wunderschönen Bild: Wir sollten uns einfach immer wieder Blumen in den Kopf pflanzen!
Selbstfürsorge wird derzeit groß geschrieben: „Gönnen Sie sich etwas! Sie sind es wert!“ So prasselt es in der Werbung auf uns ein, damit wir angeregt werden, dies oder jenes für unser Wohlbefinden zu kaufen. Aber diese Rechnung geht nicht auf. Natürlich kann ich mich an vielen Dingen freuen; natürlich ist es schön, Angebote der Wellness-Industrie zu genießen. Aber das Entscheidende können nur wir selbst uns ermöglichen: Einfach bei uns selbst sein, bewusst den Augenblick spüren – und dabei vielleicht erahnen, das wir von etwas Größerem, von einem liebenden Gott getragen sind. Solche Momente sind wie ein Atemholen für die Seele.
Bamberg. Aus dem gesamten Bereich des Erzbistums hat Erzbischof Herwig Gössl 13 Gruppen geehrt, deren Mitglieder sich in unterschiedlichster Art und Weise ehrenamtlich engagieren. Durch ihren Einsatz werde Kirche erhalten und könnte ansonsten nicht mehr bestehen, wie er betonte. Zu der Feier im Bistumshaus St. Otto in Bamberg hatte der Stiftungsrat der Stiftung für das Ehrenamt eingeladen.
Im Heiligen Jahr 2025 hat der Papst das Motto „Pilger der Hoffnung“ ausgerufen. Die biblische Grundlage für das Motto des Jubiläumsjahres geht auf den Apostel Paulus zurück, der im Brief an die Römer schreibt: „Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Röm 5,5)
Erfolgreiche gemeinsame Konzerte im Seelsorgebereich Fürth Land
Herzliche Einladung!